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Mittwoch, September 30, 2020
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Notankerung der MS CAPE LEONIDAS nach Maschinenausfall

Am vergangenen Dienstagmorgen um 04:15 Uhr hatte der unter der Flagge der Marshallinseln fahrende Massengutfrachter CAPE LEONIDAS (Länge 292 m, Breite 45 m), auf der Elbe in Höhe Tonne 79 einen Maschinenausfall und musste bei Tonne 87 notankern. Das 2010 gebaute Schiff der griechischen Reederei Alma Maritime war auf dem Weg von Narvik nach Hamburg und sollte dort mit dem Morgenhochwasser am Hansaport festmachen und ihre Ladung von 130.000 t Erz löschen. Die Ursache des Maschinenausfalls ist bisher noch unbekannt.

Die Wasserschutzpolizei ermittelt.

Die Verkehrszentrale (VKZ) Brunsbüttel wurde durch den Lotsen der CAPE LEONIDAS über den Vorfall informiert. Daraufhin wurde die durchgehende Schifffahrt über Seefunk gewarnt. Das Küstenstreifenboot WSP 2 BÜRGERMEISTER WEICHMANN der Wasserschutzpolizei Hamburg und das Mehrzweckschiff NEUWERK des WSA Cuxhaven sicherten den Havaristen. Die Elbe war aufgrund des havarierten Seeschiffes zeitweise für ein- und auslaufende Seeschiffe gesperrt.

Cape Leonidas in Fahrt.
Cape Leonidas

Während das Schiff im Fahrwasser lag, verlor es einen Anker und wurde sodann von den Schleppern BUGSIER 18, WOLF, BUGSIER 15, WAL, BUGSIER 7 sowie der BUGSIER 22 in Position gehalten. Die Weiterfahrt in den Hamburger Hafen fand unter Schleppassistenz mit dem nächsten Hochwasser statt. Während der Havarie lag das Schiff nicht auf Grund. „Es bestand zu keiner Zeit Gefahr, das Ladung oder Kraftstoff in die Elbe gelangte“, erklärte Jürgen Brehm vom WSA-Hamburg.

Dipl. -Ing. Peter Pospiech
Redaktionsleitung bei VEUS-Shipping.com mit Schwerpunkt Schiffsbetriebstechnik, Transport, Logistik, Schiffahrt, Hafen und dem weitreichenden Thema Umweltschutz sowie gesetzliche Auflagen für Antriebsmaschinen.

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