MTU Serie 4000 SRC

ROLLS-ROYCE MIT NEUEN MTU-GAS- UND DIESELMOTOREN AUF DER NOR-SHIPPING

Auf der internationalen Schifffahrtsmesse Nor-Shipping in Oslo präsentiert MTU vom 30. Mai bis 2. Juni 2017 sein Antriebs- und Systemportfolio insbesondere für Offshore-Versorgungsschiffe, Arbeitsschiffe und Fähren. Dazu gehören Antriebsmotoren der Baureihen 2000, 4000 und 8000 in einem Leistungsbereich von 400 bis 10.000 Kilowatt, hybride Antriebslösungen sowie diesel-elektrische Antriebe und Dieselaggregate zur Bordstromversorgung. MTU wird am Stand E03-15 gemeinsam mit Rolls-Royce und dem lokalen Distributor Bertel O. Steen auftreten. Die Marke MTU ist Teil von Rolls-Royce Power Systems.

Neue Diesel-Motorversion der Baureihe 4000 für IMO III und EPA Tier 4

Rolls-Royce präsentiert den weiterentwickelten MTU-Dieselmotor der Baureihe 4000 für die Emissionsrichtlinien IMO III und EPA Tier 4. Diese 5. Generation der Baureihe 4000 erfüllt die strikten Emissionsrichtlinien dank Weiterentwicklungen bei der Aufladung, beim Verbrennungsprozess und der Einspritzung sowie einer neuen von MTU entwickelten SCR-Anlage. Mit der integrierten Lösung für IMO Tier III und EPA Tier 4 aus MTU-Antrieb und MTU-SCR-Abgasnachbehandlungs-Anlage profitiert der Kunde von einem optimal aufeinander abgestimmten System. Es beansprucht bezogen auf die Motorleistung wenig Bauraum und ist flexibel.

MTU Gasmotor

Ab 2018 wird Rolls-Royce die ersten zertifizierten Serien-Gasmotoren der Marke MTU für die kommerzielle Schifffahrt ausliefern. © MTU

Neuer MTU-Gasmotor für Arbeitsschiffe Der neue 16-Zylinder-Gasmotor von MTU wird ab 2018 mit einem Leistungsbereich von 1.500 bis 2.000 Kilowatt angeboten. Folgen wird auch eine 8-Zylinderversion mit einem Leistungsbereich von 750 bis 1.000 Kilowatt. Aufgrund seines dynamischen Beschleunigungsverhaltens, seiner Umweltfreundlichkeit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit ist er ganz besonders für Schleppschiffe, Fähren, Schubboote und Sonderschiffe wie Forschungsboote geeignet. Das Verbrennungskonzept sorgt für einen effizienten Kraftstoffeinsatz und ermöglicht die Einhaltung der IMO-III-Abgasnormen ohne zusätzliche Abgasnachbehandlung. Zur Erreichung von EPA Tier 4 wird zusätzlich ein sehr kompakter und motornah integrierter Oxidationskatalysator eingesetzt. Dank der doppelwandigen Gaszufuhr kann der Maschinenraum dieselähnlich ausgeführt werden.