Die neue Holz-Lagerhalle am Ostuferhafen in Kiel.

PORT OF KIEL investiert in Handelsbeziehungen mit Russland

Neue Lagerhalle für Forstprodukte im Ostuferhafen eingeweiht

Im Kieler Ostuferhafen wurde am 9. Januar eine weitere Lagerhalle für russische Forstprodukte eingeweiht. Der neue Schuppen Nr. 12 wurde innerhalb von sechs Monaten mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Mio. Euro errichtet. Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der SEEHAFEN KIEL GmbH & Co. KG: „Wir investieren in die Handelsbeziehungen mit Russland und wollen unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Jacob Jürgensen Wood GmbH weiter festigen.“

Für Schuppen Nr. 12 hat das Hamburger Handelsunternehmen mit dem Kieler Hafen einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. „Wir arbeiten schon seit ein paar Jahrzehnten mit dem PORT OF KIEL zusammen und freuen uns auf diese Vertiefung der Kooperation“, sagt Rolf von Loßberg, Geschäftsführer von Jacob Jürgensen Wood GmbH.

Russland-Fähre einlaufend Kiel.

Russland-Fähre einlaufend Kiel. © Port of Kiel

Der Standort der neuen Halle – direkt am Liegeplatz der Russland-Fähren im Ostuferhafen gelegen – ist dabei ideal, um witterungsempfindliche Forstprodukte schnell unter Dach zu bringen und trocken zu lagern. Das Holzgeschäft bei Jacob Jürgensen hat in den letzten Jahren ein sehr starkes Wachstum gezeigt, wobei ein großer Teil des Wachstums durch russische Holzprodukte generiert wird. Jacob Jürgensen ist einer der größten europäischen Importeure von Sibirischer Lärche und diese erweiterte Zusammenarbeit mit dem Hafen Kiel trägt dazu bei, die europäischen Industrie- und Handelskunden stabil und zuverlässig mit der Rohware Holz zu versorgen. Dirk Claus: „Mit Schuppen Nr. 12 entsprechen wir der wachsenden Nachfrage, erhöhen die Produktivität und steigern nochmals die Qualität.“ Die neue Halle hat eine Grundfläche von 5.000 m² bei einer Länge von 100 m und einer Breite von 50 m. Die Firsthöhe beträgt 10 m. Im vergangenen Jahr wurden aus Russland gut 82.000 m³ Schnitthölzer via Kiel importiert und im Ostuferhafen gelagert (Plus 38 %).

„Das Wachstum im Ostuferhafen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit unseren Investitionen in die Ausweitung der Hallenlagerflächen“, so Dirk Claus. Innerhalb von nur drei Jahren wurde der verfügbare Schuppenraum auf heute 85.000 m² erweitert und damit in etwa verdreifacht. Allein den russischen Forstprodukten stehen etwa 20.000 m² Hallenlagerfläche zur Verfügung. Die ankommenden Schnitthölzer werden in Kiel über mehrere Monate gelagert und anschließend sukzessive zur Veredlung in die deutschen und westeuropäischen Werke weitertransportiert. Teile der Ware gehen von Kiel auch bis Italien, Spanien oder Portugal. Gelegentlich werden zudem Überseecontainer für Australien, Neuseeland oder Südamerika im Ostuferhafen gepackt. Aus den Hölzern entstehen die verschiedensten Produkte: von Dielen, über Gartenhäuser bis hin zu Zäunen. (Port of Kiel)