NAUTITEC gestern und heute

Man kennt sich…

In diesem Jahr hat der Leeraner Spezialist für nautisch / technische Simulationen NAUTITEC GmbH & Co.KG zum „Customer Day“ am 12. September eingeladen. Und alle kamen.

Georg Haase, NAUTITEC MD
NAUTITECs MD Georg Haase zeigt sich erfreut über die gute Resonanz des Customer Days

In seiner Begrüßungsrede gab NAUTITECs Managing Director Georg Haase einen Rückblick auf die durchgeführten Aktivitäten des Unternehmens. Sie reichten von Zusammenarbeiten beziehungsweise On-Board Trainings mit der in Bremerhaven ansässigen Schleppreederei Boluda URAG, über ein „Tug and Ship Handling Training for Port Said and the Suez Canal“, mit Voith-Schneider-Propellern ausgerüstete Schlepper, sowie die immer wichtiger werdenden Simulationen nach dem Polar Code, bis hin zu Gutachten der verschiedensten Arten und Simulationen für die Kreuzfahrtschiffe der Meyer-Werft vor der Emsüberführung in die Nordsee.

Der Repräsentant der Klassifikationsgesellschaft DNV GL, Jan Haul, referierte über das wichtige Thema der Cyber Security an Bord von Seeschiffen und bemerkte abschließend: „Der Mensch ist immer noch das schwächste Glied in der Kette“.

Der Ältermann der Lotsenbrüderschaft Nord-Ostsee-Kanal 1, Matthias Probst, berichtete von den Schwierigkeiten geeignete Interessenten für das Lotswesen zu bekommen und machte in einer emotional vorgetragenen Präsentation deutlich: „…das sich die Anforderungen heute im Minutentakt ändern“.

Der Vertreter von Kongsberg Maritime Germany, Kai Lindenberg, beschrieb ein hochinteressantes Repowering Projekt mit einer norwegischen Reederei bei der mehrere Fahrzeuge von anfänglich rein mechanisch bis letztendlich zu einer wirtschaftlichen Diesel-Elektro Antriebsvariante umgerüstet wurden und Rudolf Kreutzer, Professor an der Hochschule Emden/Leer, stellte das aktuelle Studienprogramm, sowie geplante Erweiterungen der Simulatorenanlage vor.

Netzwerken ist das Gebot der Stunde.

NAUTITECs Customer Day
NAUTITECs Customer Day war gut besucht. ©P.Pospiech

Mit den gut ausgesuchten Vorträgen in den Räumen des Unternehmens war aber noch lange nicht das Ende „der Fahnenstange“ erreicht: Es wurden nur die Schauplätze gewechselt und man verzog sich in das Evenburg-Cafe zu einem essentiellen „Get together“, welches bis in die späten Abendstunden reichte. „Der Customer Day soll nicht nur neue Inspirationen vermitteln, sondern auch eine Plattform sein, auf der Ideen ausgetauscht und neue Wege angeregt werden. Aus diesem Grund stand das Networking ganz im Mittelpunkt“ erklärte Georg Haase.