Kreuzfahrtschiff der nächsten Generation der Costa-Neubauten.

Carnival Corporation ordert vier weitere Kreuzfahrtschiffe bei  Fincantieri

Zwei Schiffe kommen für Costa Asia auf dem chinesischen Markt zum Einsatz
Die amerikanische Carnival Corporation & plc und die italienische Fincantieri-Werftengruppe unterzeichneten noch kurz vor Jahresende in der Hafenstadt Triest eine Absichtsvereinbarung für den Bau von vier neuen Kreuzfahrtschiffen im Wert von insgesamt 2,5 Milliarden Euro. Diese Vereinbarung beinhaltet zwei Schiffe für Costa Asia, ein Schiff für P&O Australia sowie ein weiteres für Princess Cruises, deren Auslieferungen in 2019 und 2020 erfolgen sollen. Die Carnival Gruppe investierte bei Fincantieri in den Bau von Kreuzfahrtschiffen in den vergangen Jahren schon über 25 Milliarden US-Dollar. So wurden in den vergangen 25 Jahren dort für die verschiedenen Carnival-Marken 59 Kreuzfahrtschiffe gebaut, zehn weitere stehen derzeit noch aus.
Bei dem Neubau für Princess Cruises handelt es sich um ein viertes Schiff der so genannten „Royal-Princess-Klasse“ mit einer Vermessung von 143.700 BRZ und Platz für bis zu 3.560 Passagiere. Bei dem Neubau für P&O Australia und den beiden für Costa Asia bestimmten Schiffe handelt es sich um Einheiten mit einer Vermessung von 135.500 BRZ und Platz für bis zu 4.200 Passagiere.

Wie die italienische Costa Gruppe jetzt mitteilte sind die beiden Fincantieri-Neubauten für Costa Asien bestimmt. Die beiden Neubauten werden speziell für den chinesischen Markt entwickelt und 2019 und 2020 in Dienst gestellt. Der Auftrag ist Teil eines bereits im Juli 2015 vereinbarten Vertrages zwischen der Carnival Corporation und der italienischen Fincantieri-Werftengruppe über den Bau von insgesamt vier Schiffen bis 2020 an den Werftstandorten Monfalcone und Marghera in Italien.

Mit dieser neuen Vereinbarung hat die Costa Gruppe den Bau von insgesamt acht neuen Schiffen mit insgesamt 45.000 Betten beauftragt: Vier Schiffe für AIDA Cruises in Deutschland, zwei Schiffe für die europäische Costa Crociere und zwei Schiffe für Costa Asia. Die Kapazität der Flotte wird damit auf 110.000 Betten gesteigert.

Der Bau der Costa-Neubauten bietet Arbeitsplätze für tausende Arbeiter in der italienischen Werftindustrie. Die positiven Auswirkungen für den Arbeitsmarkt gehen dabei weit über die Schiffswerften hinaus. Insbesondere Zulieferbetriebe für die Innenausstattung, die meisten davon italienische Firmen, werden von diesem Auftrag profitieren können.

“Wir freuen uns, unsere langjährige Partnerschaft mit der italienischen Fincantieri Werft fortsetzen zu können. Mit diesem neuen Auftrag investieren wir auch in den Arbeitsmarkt und den Wohlstand Italiens. Wie schon die COSTA DIADEMA, das letzte Costa Schiff aus der Fincantieri Werft, werden auch die beiden neuen Schiffe für Costa Asia ein einzigartiges italienisches Design erhalten. Mit diesen Schiffen werden wir den chinesischen Kreuzfahrtmarkt, der bis 2020 der zweitgrößte Markt der Welt sein wird, signifikant weiter entwickeln”, so Michael Thamm, CEO der Costa Gruppe.

Die Costa Gruppe war nach eigenen Angaben 2006 das erste Kreuzfahrtunternehmen am chinesischen Markt. Drei ihrer Schiffe sind zurzeit ganzjährig in Asien im Einsatz: die COSTA ATLANTICA, die auf der Lloyd Werft in Bremerhaven erbaute COSTA VICTORIA und COSTA SERENA. Ein viertes Schiff, die COSTA FORTUNA, kommt im April 2016 dazu. Costa Kreuzfahrten werden in Asien als “Italien auf dem Meer” vermarktet und bieten ein einmaliges italienisches und europäisches Urlaubserlebnis für chinesische Gäste, die insbesondere die herausragende Gastfreundschaft, die Küche, das Entertainment und das besondere Design der Schiffe schätzen.

Die italienische Costa Crociere ist Teil der Carnival Corporation & plc, und mit derzeit 15 Schiffen Europas größte Kreuzfahrtreederei. Zwei neue “Next-Generation”-Kreuzfahrtschiffe sollen in den Jahren 2019 und 2020 in den Dienst gestellt werden: die auf der Meyer Turku Werft in Finnland erbauten 180.000 BRZ-Schiffe verfügen über ein revolutionäres “green design” und werden zu 100 Prozent mit LNG (verflüssigtem Erdgas) betrieben.