Bald unter einem Dach: Bugsier und Fairplay.

Eins + Eins = Eins

Fairplay und Bugsier gehen gemeinsame Wege

In einer gemeinsamen Presseerklärung bekräftigten die beiden Hamburger Traditionsunternehmen Fairplay und Bugsier ihre Absicht in einem „Loi“ (Absichtserklärung), sich zusammenzuschließen.

Ziel ist es die beiden in der Schifffahrt bekannten und starken Marken gemeinsam weiter auszubauen und die Präsenz in Deutschland und Europa zu stärken. Vorgesehen ist der Erwerb der Bugsier-, Reederei- und Bergungsgesellschaft mbH & Co. KG durch die Fairplay Schleppdampfschiffs-Reederei Richard Borchard GmbH in der zweiten Jahreshälfte.

Hierfür haben die beiden Reedereien jetzt einen „Letter of Intent“ gezeichnet. Die Reederei Bugsier wird als Marke vollständig in die Firmengruppe der Fairplay – Towage aufgenommen und weitergeführt werden.

Fairplay X legt ab zum Einsatz.

Fairplay X legt ab zum Einsatz. © P.Pospiech

Der Zeitpunkt für einen Zusammenschluss ist für beide Unternehmen günstig. Der Markt der Hafenschlepp-Assistenz in Nordwest Europa ist hart umkämpft. Insbesondere ein international ausgebautes Netzwerk wird für diesen Markt in Zukunft entscheidend sein. Für den weiteren Ausbau eines solchen Netzwerks ist die starke Präsenz von Bugsier auf dem deutschen Markt eine ideale Ergänzung der im europäischen Ausland stark vertretenen Fairplay Towage. Durch die Bündelung der Flotten beider Unternehmen entsteht ein flexibler Partner der Schifffahrt, der in der Lage ist den Wünschen der Kunden und den Anforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Darüber hinaus bringt Bugsier neue, starke Geschäftsfelder und Expertise in die Fairplay-Gruppe mit ein. Hierzu gehört insbesondere die Hochseeschlepperei für die Öl- und Gasindustrie und die Offshore-Windenergiewirtschaft. Bei dem Betrieb von Notschleppern haben die Reedereien auch schon bisher erfolgreich zusammengearbeitet. Für beide Unternehmen und deren Mitarbeiter ist dieser Schritt daher eine große Chance sich für die Zukunft im Markt zu positionieren und ihre Geschäftsfelder zu erweitern. Mit über 100 Schleppern wird der neue Firmenverbund im nordeuropäischen Markt eine starke Präsenz zeigen.

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